Am 31. Ministerialkongress wirken unter anderem folgende Referentinnen und Referenten mit. Die Liste wird fortlaufend aktualisiert.
1991 trat Jon Abele als Consultant in die KPMG Peat Marwick Management Consulting ein. Es folgten mehrere Beratungspositionen bei KPMG Consulting, u.a. in Mountain View, Kalifornien. Seit 2009 ist er Partner und Segmentleiter Öffentliche Verwaltung, Verteidigung und Sozialversicherung in Deutschland. Darüber hinaus ist Jon Abele Mitglied der deutschen Geschäftsführung und im Redaktionsbeirat der eGovernment Computing, Mitglied im Advisory Board des Fraunhofer Kompetenzzentrum Electronic Government, Ausrichter des eGovernment-Wettbewerbes und des Ministerialkongresses.
Philipp Amthor ist seit Mai 2025 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung. In dieser Funktion verantwortet er zentrale Themen der Staatsmodernisierung und treibt die digitale Transformation staatlicher Strukturen voran. Zuvor war er von 2024 bis 2025 Generalsekretär der CDU Mecklenburg-Vorpommern sowie von 2022 bis 2025 Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Vorpommern-Greifswald. Auf Bundesebene wirkte er von 2021 bis 2025 als Fachsprecher für Staatsorganisation und Staatsmodernisierung und ist seit 2021 Vorsitzender der Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern im Deutschen Bundestag. Seit Oktober 2017 gehört Philipp Amthor dem Deutschen Bundestag an. Neben seiner parlamentarischen Tätigkeit ist der Jurist seit 2017 als Doktorand in der Rechtswissenschaft tätig und publizistisch aktiv. Sein Studium der Rechtswissenschaften absolvierte er an der Universität Greifswald mit Prädikatsexamen. Anschließend war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an seiner Universität sowie in einer Wirtschaftskanzlei tätig.
Stefan Baraniak ist seit über 20 Jahren in der Bundesagentur für Arbeit tätig. Heute leitet er den Bereich Strategieentwicklung der BA. Sein Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie Strategiearbeit in großen öffentlichen Organisationen wirksam, anschlussfähig und umsetzungsorientiert gestaltet werden kann.
Lisette Bautzer ist Volljuristin und Regierungsdirektorin mit langjähriger Erfahrung in der öffentlichen Verwaltung und Schwerpunkt im Vergaberecht. Sie begleitet komplexe Beschaffungsvorhaben insbesondere im Umfeld von IT- und Digitalisierungsprojekten sowohl rechtlich als auch strategisch. Ihr Fokus liegt auf der rechtssicheren Gestaltung und Durchführung von Vergabeverfahren sowie auf der Entwicklung effizienter und praxistauglicher Beschaffungsstrukturen. An der Schnittstelle von Recht, Verwaltung und Digitalisierung verbindet sie juristische Präzision mit einem klaren Blick für die praktischen Herausforderungen öffentlicher Auftraggeber
Dr. Dominik Böllhoff ist Leiter der Abteilung Staatsmodernisierung und Bürokratierückbau im Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS). Zuvor hat er im Bundesministerium der Finanzen (BMF), im Bundeskanzleramt (BKAmt) und im Bundeministerium des Innern (BMI) diverse Modernisierungs- und Transformationsprojekte verantwortet und war im Berliner Büro der PD – Berater der öffentlichen Hand GmbH als Direktor tätig. Er ist Lehrbeauftragter an der der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften in Speyer (DUV).
Sophia Bückner ist Referentin im Referat „IT-Verfahren der Bundesagentur für Arbeit, Digitale Transformation“ im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS). Sie verantwortet insbesondere die Themengebiete IT-Sicherheit, Cloud, KI und digitale Identitäten mit Fokus auf die Bundesagentur für Arbeit (BA). Die Digitalisierung der gemeinsamen Einrichtungen treibt sie in unterschiedlichen Projekten, u.a. dem „Digitalen Jobcenter“ voran. Sophia Bückner ist seit 2023 im BMAS tätig. Vorher hat sie im Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) das IT-Service-Management nach ITIL v3 eingeführt sowie die Teamleitung für das IT-Management innen gehabt. Als Projektleiterin hat sie verschiedene IT-Vorhaben im Automobil- und Industriesektor begleitet. Ihre Erfahrung im agilen Projektmanagement bringt sie nun im BMAS ein.
Dr. Annika Busse ist seit 1.11.2025 CIO der Freien und Hansestadt Hamburg und verantwortet die IT-Steuerung. Zuvor war die Diplom-Betriebswirtin seit September 2021 stellvertretende CIO, nachdem sie in internationalen Führungspositionen in der Privatwirtschaft im Bereich Digitalisierung gearbeitet hatte. Dr. Annika Busse ist u.a. für die IT-Infrastruktur, die Anwendungen für Kollaboration und die Grundsatzfragen der Softwareentwicklung zuständig. Darüber hinaus wirkt sie in Kooperationsgremien für das Zusammenspiel von Bund und Ländern sowie zur Steuerung des IT-Dienstleisters für die Öffentliche Verwaltung, Dataport, mit. Im Amt für IT und Digitalisierung der Senatskanzlei gestaltet sie Themen, wie Informationssicherheitsmanagement, Registermodernisierung sowie neue Technologien und die Innovationsprojekte GovTecHH, LLMoin oder MODUL-F.
Mona De Luca ist Leiterin der Geschäftsstelle „OZG, Netzwerk Digitalisierung in der Arbeits- und Sozialverwaltung“ im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und verantwortet federführend für das Ressort und den Geschäftsbereich die einschlägigen Themen der Verwaltungsdigitalisierung OZG, Ende-zu-Ende-Digitalisierung, SDG, Registermodernisierung, OnceOnly, Digitale Identitäten und EUDIWallet. Zudem betreut sie inhaltlich die Umsetzung der Empfehlungen der Sozialstaatskommission im Bereich Digitalisierung im Rahmen des Expertengremiums „Digitalisierung Sozialstaatsreform“ im BMAS. Seit Oktober 2025 leitet Frau De Luca darüber hinaus die abteilungsübergreifende Projektgruppe „Sondervermögen Digitale Arbeits- und Sozialverwaltung“, die im Bereich Verwaltungsdigitalisierung für das BMAS und den Geschäftsbereich die Umsetzung von Maßnahmen steuert, die zum Ausbau der digitalen Infrastruktur umgesetzt und aus Mitteln des Sondervermögens Infrastruktur und Klimaneutralität finanziert werden. Mona De Luca ist seit 2007 im BMAS tätig und hat in dieser Zeit bereits in unterschiedlichen Bereichen des Ministeriums gearbeitet, u.a. lange im Leitungsbereich für zwei parlamentarische Staatssekretärinnen. Vor ihrer Zeit im BMAS war Sie in der Leistungsabteilung der Deutschen Rentenversicherung Bund tätig. Mona De Luca ist Diplom-Verwaltungswirtin und Juristin (LL.M).
Martin Fuchs ist seit über 25 Jahre als Dipl.-Bauingenieur in der Straßenbauverwaltung tätig. Als IT Produktmanager Fachanwendungen in der Zentrale der Autobahn GmbH des Bundes Standort Essen betreut er Anwendungen im Bereich der Business Capability Planung über den gesamten Lebenszyklus und sorgt für die Vernetzung zwischen Fachseite und IT.
Seit Stefan Gasslitter Generaldirektor der Südtiroler Informatik ist, hat er den Wert einer guten und modernen öffentlichen Verwaltung für den Bürger kennen und schätzen gelernt. Hier kommt ihm seine langjährige Erfahrung als Berater in den Bereichen IT, Organisation und Finance zu Gute und er kann einen Beitrag zur Verbesserung der öffentlichen Verwaltung liefern.
Reinhard Geigenfeind ist Globaler Leiter Public & Health Service bei BearingPoint und verfügt über langjährige Erfahrung im Public Sector Consulting. Zuvor war er unter anderem als Director Public Sector bei DXC Technology sowie Hewlett-Packard Enterprise tätig. Weitere Stationen seiner Karriere umfassen Führungspositionen bei T-Systems als Vice President Public Sector, bei IBM als Associate Partner sowie verschiedene Rollen mit Fokus auf Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung. Seine beruflichen Stationen führten ihn unter anderem nach Frankfurt, Bad Homburg, Darmstadt und Mainz.
André Göbel ist Präsident der FITKO (Föderale IT-Kooperation). Zu seinen Schwerpunkten zählen Strategie- und Innovationsentwicklungen der digitalen Transformation. In seiner vorherigen Position war er Head of Public Sector der Kyndryl Deutschland GmbH, einer Abspaltung des Infrastrukturgeschäfts der IBM. 2019–2022 war er Gründungsgeschäftsführer der DigitalAgentur des Landes Brandenburg. Davor verantwortete er beim internationalen IT-Dienstleister Capgemini unterschiedliche Führungsrollen in der Beratung der Öffentlichen Verwaltung, zuletzt als Leiter des Geschäftsbereichs Business & Technology Public Sector Germany. Göbel engagiert sich ehrenamtlich als Mitglied des Arbeitskreises Cloud und als Vorstandsmitglied im Nationalen E-Governmentkompetenzzentrum (NEGZ e. V.) sowie als Mitglied im Leitungsgremium der Fachgruppe Verwaltungsinformatik in der deutschen Gesellschaft für Informatik. Göbel ist diplomierter Verwaltungsinformatiker und promovierter Verwaltungs- und Wirtschaftsgeograph.
Michael Golasowski leitet bei Dataport die Abteilung für Architektur- und Solution-Management sowie ein Change Office, das die Transformation des Unternehmens zum Cloud-Service-Provider begleitet. Der studierte Volljurist ist seit 13 Jahren bei Dataport tätig und war in verschiedenen Bereichen eingesetzt – darunter Technik, Personal und Kommunalverwaltung. Vor zweieinhalb Jahren wechselte er zurück in den technischen Bereich.
Nach dem Berufseinstieg im Jahr 2003 und mehreren Jahren Tätigkeit in Beratung, Schulung und Entwicklung in der Geoinformatik ist Frau Grande seit Juni 2010 in der Bundeswehr tätig. Dort war sie bis zum Januar 2022 maßgeblich zuständig für das zentrale Datenmanagement der Geo- und CAD-Daten der Liegenschaften der Bundeswehr. Von Januar 2022 bis Dezember 2024 trieb Frau Grande im Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) auf strategischer Ebene die durchgehende Digitalisierung der Infrastrukturverfahren der Bundeswehr maßgeblich voran. Seit Dezember 2024 ist Frau Grande in der Bundeswehr – beim Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr (BAIUDBw) – nunmehr operativ für die durchgehende Digitalisierung der Infrastrukturverfahren und die Informationssicherheit in den Infrastrukturverfahren zuständig.
Dr. Rudolf Gridl ist Leiter der Zentralabteilung im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE). Er studierte Rechtswissenschaften in Paris und München und promovierte im internationalen Datenschutzrecht in Kommunikationsnetzen. Nach einer Tätigkeit als juristischer Referent am Deutschen Institut für Internationale Politik und Sicherheit wechselte er in das Bundesministerium für Wirtschaft. Dies Tätigkeit führte ihn unter anderem für insgesamt 5 Jahre an die Ständige Vertretung Deutschlands bei der EU in Brüssel. Im Ministerium übernimmt er seit knapp 20 Jahren verschiedene Führungsfunktionen, unter anderem als Redenschreiber, Leiter des Planungsreferats, in der Außenwirtschaftsabteilung (Nah- und Mittelostreferat), der Digitalabteilung (internationale Digitalpolitik), sowie als Leiter der Unterabteilung „Digitale Verwaltung“. Von 2022 bis 2025 war er Leiter der Zentralabteilung im Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) mit Verantwortung für Personal, IT und Controlling, bevor er 2025 in das BMWE zurückkehrte und dort erneut die Zentralabteilung übernahm.
Ben Haubeck ist Experte für die Themen Sovereignty und Hybrid Architectures in der IBM Deutschland. Er verfügt über eine 20jährige Erfahrung in der IT und dabei insbesondere in der IT der Finanzbranche. In dieser Zeit hat er seine Erfahrungen in zahlreichen Projekten - von maschinennahen praktischen Projekten bis zu großen Transformationsprojekten - einbringen können und kann dank seiner praktischen Erfahrung und Managementerfahrung die Brücke zwischen IT und Business bauen. Einen besonderen Schwerpunkt legt er dabei auf technisch umsetzbare Lösungen, die die Handlungsfähikeit der Unternehmen erhöht und technische Schulden abbaut, bzw. erst gar nicht entstehen lässt.
Herr Dr. Kranstedt ist Diplom-Informatiker, seine Promotion befasste sich mit dem Thema „Wissensbasierte Systeme, künstliche Intelligenz". Seit 2006 ist er in der Bundesverwaltung tätig, zunächst im Bundesamt für Kartographie und Geodäsie und dann bei der Deutschen Nationalbibliothek. Ab 2009 war er im damaligen Zentrum für Informationsverarbeitung und Informationstechnik (ZIVIT), seit 2016 im ITZBund, u. a. in verschiedenen Führungspositionen (Referats- und Abteilungsleitung) in der Softwareentwicklung und im IT-Betrieb verantwortlich, seit Juli 2017 ist er Direktor des ITZBund. Seit November 2020 ist er Vorstandsmitglied bei "NExT – Netzwerk: Experten für die digitale Transformation der Verwaltung" und seit November 2022 Vorstandsvorsitzender.
Pamela Krosta-Hartl engagiert sich seit mehr als einem Jahrzehnt für die Stärkung der Digitalen Souveränität Deutschlands und ist Co-Autorin mehrerer Publikationen, die ab 2015 im Rahmen der Fokusgruppe Digitale Souveränität am BMWi sowie des Thinktank Digitale Souveränität entstanden sind. 2021 wechselte sie nach über 20 Jahren aus der Privatwirtschaft in das Umfeld der Bundesverwaltung und baute als Teil des Leadership-Teams den DigitalService des Bundes mit auf. Im April 2024 übernahm sie die Leitung des Bereichs Strategie, Markt & Kommunikation beim ZenDiS und ist seit Oktober 2025 Teil der Geschäftsführung.
Christian Metz ist AI Solution Architect bei IBM mit Schwerpunkt auf Agentic AI. Er entwickelt KI-Lösungen für den öffentlichen Sektor und legt dabei besonderen Wert auf algorithmische Transparenz und Vertrauenswürdigkeit. Als Projektleiter verantwortete er KI-Initiativen mit der Justiz in mehreren Bundesländern und kennt die Anforderungen der öffentlichen Verwaltung aus der Praxis.
Ingolf Müller ist stellvertretender Programmleiter des Digitalisierungsprogramms moderne Personalabrechnung des Bundes (DimP • Bund) im Bundesverwaltungsamt (BVA). Zuvor war er rund 20 Jahre in der Organisationsberatung für Ministerien und Bundesbehörden tätig und begleitete dort insbesondere Projekte in den Bereichen Prozessmanagement und Personalbedarfsermittlung. Seit 2020 ist er im BVA tätig und verantwortet im Programm DimP • Bund die Gestaltung und Weiterentwicklung von Ende-zu-Ende-Geschäftsprozessen sowie die organisatorische Transformation. Dabei verbindet er langjährige Beratungserfahrung mit praktischer Umsetzungskompetenz in der Bundesverwaltung.
Manfred Neidel ist Experte für Verwaltungsdigitalisierung, Registermodernisierung und digitale Ökosysteme bei der AKDB und verantwortet dort strategische Themen an der Schnittstelle von Bund, Ländern und Kommunen. Sein Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung interoperabler Plattformen und digitaler Infrastrukturen, insbesondere in den Bereichen Register, Identitäten, Datenräume und Künstliche Intelligenz. Er begleitet zahlreiche nationale Gremien und Kooperationsvorhaben zur digitalen Transformation der öffentlichen Verwaltung und engagiert sich für offene, nachnutzbare und souveräne IT-Lösungen. Im Rahmen seines Vortrags zeigt er auf, wie Register-as-a-Service (RaaS) als gemeinsames Betriebs- und Bereitstellungsmodell die Registermodernisierung beschleunigen und die föderale Verwaltungslandschaft nachhaltig stärken kann.
Anja Olsok ist seit 2000 bei Bitkom tätig. Im Juni 2001 wurde sie zur Geschäftsführerin der Bitkom Servicegesellschaft berufen. Seit Oktober 2005 ist Olsok Mitglied der Geschäftsleitung des Bitkom e.V. und leitet den Geschäftsbereich Finanzen & Organisation. Vor ihrer Tätigkeit bei Bitkom war sie als Konzerncontrollerin bei der gedas GmbH (Volkswagen Konzern) tätig. Dort betreute Olsok weltweit agierende Auslandstöchter und unterstützte die Geschäftsleitung bei Konzernumstrukturierungen. Zuvor leitete Olsok in der Herlitz AG den Bereich Konzernsteuern und -versicherungen. Der berufliche Einstieg begann als Steuerreferentin bei der internationalen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Wollert-Elmendorff Deutsche Industrie-Treuhand (heute Deloitte). Olsok studierte Betriebswirtschaftslehre an der Technischen Universität in Berlin und erwarb 1992 ihren Abschluss als Diplom-Kauffrau.
Dr. Alexander Papaspyrou verantwortet den Geschäftsbereich Informationstechnologie der BundesImmobilien und gestaltet die Weiterentwicklung digitaler Services im öffentlichen Immobilienmanagement des Bundes. Zuvor hatte er verschiedene Positionen in der freien Wirtschaft und in der Forschung inne, mit Fokus auf IT-Management sowie den Aufbau und Betrieb verteilter IT-Infrastrukturen. Dr. Papaspyrou ist promovierter Informatiker mit einem Schwerpunkt im Bereich Hochleistungsrechnen und Cloud Computing.
Matthias Pröfrock ist für die Digitalisierungsstrategie des Landes Baden-Württemberg verantwortlich und stellvertretender Leiter der Abteilung Digitalisierung im Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg. Der Leitende Ministerialrat verantwortete u.a. die Aufstellung einer neuen Cybersicherheitsagentur für das Land Baden-Württemberg mit der Formulierung des Cybersicherheitsgesetzes und der Cybersicherheitsstrategie. Als Projektverantwortlicher für das Projekt MEDI:CUS arbeitet er an einer Plattformlösung für eine Multicloud-Infrastruktur für das Gesundheitswesen.
Luisa Pscherer ist seit 2025 als Solution Consultant bei PegaSystems tätig und begleitet Behörden sowie Organisationen des öffentlichen Dienstes in Deutschland bei der digitalen Transformation. Dabei verbindet sie ihre langjährige Erfahrung aus digitalen und E-Commerce-geprägten Umfeldern mit ihrer Leidenschaft für innovative Technologien, um komplexe fachliche Anforderungen in praxisnahe Automatisierungs-, KI- und Agentic-AI-Lösungen zu übersetzen. An der Schnittstelle von Business, Technologie und Menschen entwickelt sie gemeinsam mit Kunden zukunftsorientierte Lösungen, die Prozesse vereinfachen, Mehrwert schaffen und einen nachhaltigen Beitrag zur Modernisierung der öffentlichen Verwaltung leisten.
Dr. Rautenberg leitet die Cyberabwehr des Bundesamtes für Verfassungsschutz und verantwortet dort insbesondere die Bearbeitung fremdstaatlicher Cyberangriffe gegen deutsche Stellen. In seiner Tätigkeit für den Nachrichtendienst arbeitet er an der Schnittstelle von Recht und Technik und führt beide Perspektiven in der praktischen Cyberabwehr zusammen.
Dr. Markus Reichel MdB ist Mitglied der CDU/CSU-Fraktion und Mitglied der Ausschüsse Digitales und Staatmodernisierung und Arbeit und Soziales. Seine Berichterstatterthemen sind im Bereich Digitales sind Digitale Identitäten/EUDI-Wallet, staatliche Basisdienste/Digital Services, Registermodernisierung, Open Source und Digitalisierung und Sozialstaat. Im Ausschuss AundS ist er unter anderem Berichterstatter Digitalisierung des Sozialstaates (u. a. work-and-stay-agentur, Sozialplattform, etc.), SGB III, Schwarzarbeit, Zukunft der Arbeit und Statusfeststellungsverfahren. Von September 2025 bis Anfang 2026 war er Teil des Begleitgremiums zur Kommission zur Sozialstaatsreform (KSR).
Tim Reuter ist ein Experte für die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung mit Fokus auf skalierbare, sichere und souveräne IT-Lösungen für den Public Sector und den Verteidigungsbereich. Durch seine Erfahrung bei führenden IT-Unternehmen wie Crayon und SoftwareONE unterstützt er Organisationen bei der Umsetzung komplexer IT-Strategien. Seine Mission ist es, die digitale Souveränität und Resilienz staatlicher Institutionen durch zukunftssichere Infrastrukturen zu stärken und technologische Unabhängigkeit zu ermöglichen, indem er höchste Sicherheitsanforderungen mit moderner Skalierbarkeit vereint.
Ulrike Rings ist Mitarbeiterin in der Projektsteuerung des Digitalisierungsprogramms moderne Personalabrechnung des Bundes (DimP • Bund) im Bundesverwaltungsamt (BVA). Als Projektleiterin begleitet sie die Digitalisierung und Standardisierung zentraler personalwirtschaftlicher Prozesse und gestaltet deren moderne und effiziente Ausrichtung. Zuvor war sie mehr als 15 Jahre in verschiedenen Funktionen des Personalbereichs des BVA tätig, unter anderem in der Personalbetreuung und im Recruiting. Durch ihre langjährige Erfahrung im Personalwesen und ihre heutige Tätigkeit im Digitalisierungsprogramm verbindet sie die fachlichen Anforderungen der Personalverwaltung mit den Möglichkeiten moderner digitaler Lösungen.
Dr. Stephan Rohde verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in leitenden Funktionen der sächsischen Landesverwaltung. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften war er in verschiedenen Schlüsselpositionen im Sächsischen Staatsministerium der Finanzen, der Staatskanzlei sowie im Staatsministerium für Regionalentwicklung tätig. Zu seinen Schwerpunkten zählen unter anderem die Verwaltungsmodernisierung sowie die Digitalisierung der Verwaltung. Seit Mai 2026 leitet er als Abteilungsleiter die Zentralabteilung der Sächsischen Staatskanzlei.
Niklas Ruhmann ist Referatsleiter für Softwareentwicklung, Softwarearchitektur und Softwaremanagement bei der BITBW. Nach mehreren Jahren in der Automobilindustrie, zuletzt als Führungskraft und Software-Projektleiter bei der Robert Bosch GmbH, wechselte er 2025 in den öffentlichen Sektor. Sein Schwerpunkt liegt auf der Modernisierung von Fachverfahren, der Einführung moderner Softwarearchitekturen sowie dem Einsatz von Low-Code-, KI- und Cloud-Technologien in der Landesverwaltung. Als Referatsleiter verantwortet er die strategische und operative Weiterentwicklung von Entwicklungs- und Architekturthemen für das Land Baden-Württemberg.
Martin Schäffler ist Enterprise Architekt in der Zentrale der Autobahn GmbH des Bundes in Berlin und verfügt über langjährige Erfahrung im Enterprise Architektur Management in den Branchen Public, Healthcare, Automotive und Mobility. Zuvor war er unter anderem als Enterprise Architekt bei der Ottobock SE+Co.KG, als Architekt und Produkt Owner bei Bosch zum Thema IoT & Connected Industries und bei der Siemens Corporate Technology als Berater und Architekt tätig. Seine beruflichen Stationen führten ihn von Nürnberg unter anderem nach München, Detroit und Princeton.
Oberst i.G. Andreas Schreiber trat 1990 in die Bundeswehr ein. Er schloss sein Studium an der Universität der Bundeswehr in Hamburg als Diplom-Volkswirt ab. Er ist angehöriger der Nachschubtruppe und hatte in dieser Truppengattung Führungsverwendungen als Kompaniechef und Bataillonskommandeur inne. Nach seiner Ausbildung zum Offizier im Generalstabsdienst wechselte er zum Militärischen Nachrichtenwesen. Hier durchlief er in den letzten 20 Jahren Verwendungen im Militärstab der Europäischen Union, auf Divisionsebene, im Bundesministerium der Verteidigung, im US Joint Staff sowie im Territorialen Führungskommando der Bundeswehr. Ferner lehrte er an der Führungsakademie der Bundeswehr als Leitdozent für das Militärische Nachrichten Wesen und Cyber Operationen. In seiner aktuellen Verwendung als Abteilungsleiter Militärisches Nachrichtenwesen (J2) im Operativen Führungskommando der Bundeswehr verantwortet er unter anderem die operative Bewertung der militärischen Bedrohungslage für das Inland sowie weltweit.
Neben Stationen bei Roland Berger Strategy Consultants und PricewaterhouseCoopers war die gebürtige Österreicherin zuvor Abteilungsleiterin für Multiprojektmanagement und IT-Koordination im Bundesministerium für Finanzen in Österreich. In ihrer Funktion verantwortete sie die IT-Infrastruktur des Finanzministeriums sowie von allen Finanz- und Zollämtern in Österreich und war Chief Digital Officer (CDO) und CIO des Ministeriums. Zuletzt übte sie verschiedene Leitungsfunktionen bei der PD-Berater der öffentlichen Hand in Berlin und Frankfurt aus. Bild: © HMD
Felix Till ist ausgewiesener Experte für Prozess-, Organisations- und Changemanagement im öffentlichen Sektor. Im Verlauf seiner Karriere hat er auf allen föderalen Ebenen gearbeitet und sich dabei zunehmend auf die Bundesebene spezialisiert. Seit 2024 ist er Partner bei BearingPoint und verantwortet dort unter anderem den Bundesrahmenvertrag Prozesse im Drei-Partner-Modell (3PM).
Dr. Hauke Traulsen ist aktiver Gestalter der Verwaltungsdigitalisierung in Deutschland. Als Produktmanager bei der Föderalen IT-Kooperation (FITKO) verantwortet er die Plattform zum Datenaustausch FIT-Connect, ein zentrales Element des Deutschland-Stacks. Als promovierter Wirtschaftsinformatiker verbindet er langjährige Führungserfahrung in der angewandten Forschung (Fraunhofer) und kommunalen Praxis (CDO) mit einem tiefen Verständnis für die politischen Dynamiken und Entscheidungsprozesse der öffentlichen Hand. Sein strategisches wie technisches Wirkungsspektrum reicht dabei von der klassischen Verwaltungsdigitalisierung bis hin zu zukunftsweisenden Smart-City-Konzepten. Neben seiner Haupttätigkeit engagiert sich Dr. Hauke Traulsen ehrenamtlich als Vorstandsmitglied des NExT e.V.
Herr Christoph Vollmer ist im Ministerium für Inneres, Bau und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern, Referat 240 Digitalisierung der Landesverwaltung, Telekommunikation, Breitband- und Mobilfunkausbau, Föderales Informationsmanagement (FIM) beschäftigt. Dort verantwortet er als Projektmanager das Projekt Digitaler Bauantrag. Für die Entwicklung des Digitalen Bauantrags war das IM Mecklenburg-Vorpommern bundesweit Vorreiter. 2021 wurde hier eine entsprechende Plattform an den Start gebracht, die nun nach dem EfA-Prinzip bereits in 10 Bundesländern nachgenutzt wird.