Am 31. Ministerialkongress wirken unter anderem folgende Referentinnen und Referenten mit. Die Liste wird fortlaufend aktualisiert.
1991 trat Jon Abele als Consultant in die KPMG Peat Marwick Management Consulting ein. Es folgten mehrere Beratungspositionen bei KPMG Consulting, u.a. in Mountain View, Kalifornien. Seit 2009 ist er Partner und Segmentleiter Öffentliche Verwaltung, Verteidigung und Sozialversicherung in Deutschland. Darüber hinaus ist Jon Abele Mitglied der deutschen Geschäftsführung und im Redaktionsbeirat der eGovernment Computing, Mitglied im Advisory Board des Fraunhofer Kompetenzzentrum Electronic Government, Ausrichter des eGovernment-Wettbewerbes und des Ministerialkongresses.
Philipp Amthor ist seit Mai 2025 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung. In dieser Funktion verantwortet er zentrale Themen der Staatsmodernisierung und treibt die digitale Transformation staatlicher Strukturen voran. Zuvor war er von 2024 bis 2025 Generalsekretär der CDU Mecklenburg-Vorpommern sowie von 2022 bis 2025 Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Vorpommern-Greifswald. Auf Bundesebene wirkte er von 2021 bis 2025 als Fachsprecher für Staatsorganisation und Staatsmodernisierung und ist seit 2021 Vorsitzender der Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern im Deutschen Bundestag. Seit Oktober 2017 gehört Philipp Amthor dem Deutschen Bundestag an. Neben seiner parlamentarischen Tätigkeit ist der Jurist seit 2017 als Doktorand in der Rechtswissenschaft tätig und publizistisch aktiv. Sein Studium der Rechtswissenschaften absolvierte er an der Universität Greifswald mit Prädikatsexamen. Anschließend war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an seiner Universität sowie in einer Wirtschaftskanzlei tätig.
Stefan Baraniak ist seit über 20 Jahren in der Bundesagentur für Arbeit tätig. Heute leitet er den Bereich Strategieentwicklung der BA. Sein Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie Strategiearbeit in großen öffentlichen Organisationen wirksam, anschlussfähig und umsetzungsorientiert gestaltet werden kann.
Mona De Luca ist Leiterin der Geschäftsstelle „OZG, Netzwerk Digitalisierung in der Arbeits- und Sozialverwaltung“ im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und verantwortet federführend für das Ressort und den Geschäftsbereich die einschlägigen Themen der Verwaltungsdigitalisierung OZG, Ende-zu-Ende-Digitalisierung, SDG, Registermodernisierung, OnceOnly, Digitale Identitäten und EUDIWallet. Zudem betreut sie inhaltlich die Umsetzung der Empfehlungen der Sozialstaatskommission im Bereich Digitalisierung im Rahmen des Expertengremiums „Digitalisierung Sozialstaatsreform“ im BMAS. Seit Oktober 2025 leitet Frau De Luca darüber hinaus die abteilungsübergreifende Projektgruppe „Sondervermögen Digitale Arbeits- und Sozialverwaltung“, die im Bereich Verwaltungsdigitalisierung für das BMAS und den Geschäftsbereich die Umsetzung von Maßnahmen steuert, die zum Ausbau der digitalen Infrastruktur umgesetzt und aus Mitteln des Sondervermögens Infrastruktur und Klimaneutralität finanziert werden. Mona De Luca ist seit 2007 im BMAS tätig und hat in dieser Zeit bereits in unterschiedlichen Bereichen des Ministeriums gearbeitet, u.a. lange im Leitungsbereich für zwei parlamentarische Staatssekretärinnen. Vor ihrer Zeit im BMAS war Sie in der Leistungsabteilung der Deutschen Rentenversicherung Bund tätig. Mona De Luca ist Diplom-Verwaltungswirtin und Juristin (LL.M).
Martin Fuchs ist seit über 25 Jahre als Dipl.-Bauingenieur in der Straßenbauverwaltung tätig. Als IT Produktmanager Fachanwendungen in der Zentrale der Autobahn GmbH des Bundes Standort Essen betreut er Anwendungen im Bereich der Business Capability Planung über den gesamten Lebenszyklus und sorgt für die Vernetzung zwischen Fachseite und IT.
Seit Stefan Gasslitter Generaldirektor der Südtiroler Informatik ist, hat er den Wert einer guten und modernen öffentlichen Verwaltung für den Bürger kennen und schätzen gelernt. Hier kommt ihm seine langjährige Erfahrung als Berater in den Bereichen IT, Organisation und Finance zu Gute und er kann einen Beitrag zur Verbesserung der öffentlichen Verwaltung liefern.
Reinhard Geigenfeind ist Partner bei BearingPoint und verfügt über langjährige Erfahrung im Public Sector Consulting. Zuvor war er unter anderem als Director Public Sector bei DXC Technology sowie Hewlett-Packard Enterprise tätig. Weitere Stationen seiner Karriere umfassen Führungspositionen bei T-Systems als Vice President Public Sector, bei IBM als Associate Partner sowie verschiedene Rollen mit Fokus auf Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung. Seine beruflichen Stationen führten ihn unter anderem nach Frankfurt, Bad Homburg, Darmstadt und Mainz.
André Göbel ist Präsident der FITKO (Föderale IT-Kooperation). Zu seinen Schwerpunkten zählen Strategie- und Innovationsentwicklungen der digitalen Transformation. In seiner vorherigen Position war er Head of Public Sector der Kyndryl Deutschland GmbH, einer Abspaltung des Infrastrukturgeschäfts der IBM. 2019–2022 war er Gründungsgeschäftsführer der DigitalAgentur des Landes Brandenburg. Davor verantwortete er beim internationalen IT-Dienstleister Capgemini unterschiedliche Führungsrollen in der Beratung der Öffentlichen Verwaltung, zuletzt als Leiter des Geschäftsbereichs Business & Technology Public Sector Germany. Göbel engagiert sich ehrenamtlich als Mitglied des Arbeitskreises Cloud und als Vorstandsmitglied im Nationalen E-Governmentkompetenzzentrum (NEGZ e. V.) sowie als Mitglied im Leitungsgremium der Fachgruppe Verwaltungsinformatik in der deutschen Gesellschaft für Informatik. Göbel ist diplomierter Verwaltungsinformatiker und promovierter Verwaltungs- und Wirtschaftsgeograph.
Michael Golasowski leitet bei Dataport die Abteilung für Architektur- und Solution-Management sowie ein Change Office, das die Transformation des Unternehmens zum Cloud-Service-Provider begleitet. Der studierte Volljurist ist seit 13 Jahren bei Dataport tätig und war in verschiedenen Bereichen eingesetzt – darunter Technik, Personal und Kommunalverwaltung. Vor zweieinhalb Jahren wechselte er zurück in den technischen Bereich.
Herr Dr. Kranstedt ist Diplom-Informatiker, seine Promotion befasste sich mit dem Thema „Wissensbasierte Systeme, künstliche Intelligenz". Seit 2006 ist er in der Bundesverwaltung tätig, zunächst im Bundesamt für Kartographie und Geodäsie und dann bei der Deutschen Nationalbibliothek. Ab 2009 war er im damaligen Zentrum für Informationsverarbeitung und Informationstechnik (ZIVIT), seit 2016 im ITZBund, u. a. in verschiedenen Führungspositionen (Referats- und Abteilungsleitung) in der Softwareentwicklung und im IT-Betrieb verantwortlich, seit Juli 2017 ist er Direktor des ITZBund. Seit November 2020 ist er Vorstandsmitglied bei "NExT – Netzwerk: Experten für die digitale Transformation der Verwaltung" und seit November 2022 Vorstandsvorsitzender.
Anja Olsok ist seit 2000 bei Bitkom tätig. Im Juni 2001 wurde sie zur Geschäftsführerin der Bitkom Servicegesellschaft berufen. Seit Oktober 2005 ist Olsok Mitglied der Geschäftsleitung des Bitkom e.V. und leitet den Geschäftsbereich Finanzen & Organisation. Vor ihrer Tätigkeit bei Bitkom war sie als Konzerncontrollerin bei der gedas GmbH (Volkswagen Konzern) tätig. Dort betreute Olsok weltweit agierende Auslandstöchter und unterstützte die Geschäftsleitung bei Konzernumstrukturierungen. Zuvor leitete Olsok in der Herlitz AG den Bereich Konzernsteuern und -versicherungen. Der berufliche Einstieg begann als Steuerreferentin bei der internationalen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Wollert-Elmendorff Deutsche Industrie-Treuhand (heute Deloitte). Olsok studierte Betriebswirtschaftslehre an der Technischen Universität in Berlin und erwarb 1992 ihren Abschluss als Diplom-Kauffrau.
Matthias Pröfrock ist für die Digitalisierungsstrategie des Landes Baden-Württemberg verantwortlich und stellvertretender Leiter der Abteilung Digitalisierung im Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg. Der Leitende Ministerialrat verantwortete u.a. die Aufstellung einer neuen Cybersicherheitsagentur für das Land Baden-Württemberg mit der Formulierung des Cybersicherheitsgesetzes und der Cybersicherheitsstrategie. Als Projektverantwortlicher für das Projekt MEDI:CUS arbeitet er an einer Plattformlösung für eine Multicloud-Infrastruktur für das Gesundheitswesen.
Dr. Rautenberg leitet die Cyberabwehr des Bundesamtes für Verfassungsschutz und verantwortet dort insbesondere die Bearbeitung fremdstaatlicher Cyberangriffe gegen deutsche Stellen. In seiner Tätigkeit für den Nachrichtendienst arbeitet er an der Schnittstelle von Recht und Technik und führt beide Perspektiven in der praktischen Cyberabwehr zusammen.
Dr. Markus Reichel (CDU) ist seit Oktober 2021 Mitglied des Deutschen Bundestages und vertritt als Abgeordneter den Wahlkreis Dresden 1. Er ist Mitglied im Ausschuss für Digitales und Staatsmodernisierung sowie im Ausschuss für Arbeit und Soziales. Zudem leitet er den Arbeitskreis „Zukunft der Arbeit“ der CDU/CSU-Fraktion. Markus Reichel wurde 1968 in München geboren. Nach dem Fall der Berliner Mauer studierte er ab 1991 Mathematik an der Technischen Universität Dresden. Im Anschluss daran absolvierte er ein Aufbaustudium der Wirtschaftswissenschaften. 1998 promovierte er an der TU Dresden über Energiewirtschaft. Vor seinem Mandat war Markus Reichel zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Internationalen Hochschulinstitut Zittau tätig. 1999 gründete er sodann sein eigenes Unternehmen DREBERIS (Dresden Consulting for International Strategies). Er ist seit 2014 im Fachausschuss Außenwirtschaft der IHK Dresden tätig und leitet seit 2015 den Landesfachausschuss Wirtschaft & Innovation der Sächsischen Union. Fernab des politischen Lebens unterrichtet Markus Reichel ehrenamtlich die japanische Kampfkunst Aikido.
Tim Reuter ist ein Experte für die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung mit Fokus auf skalierbare, sichere und souveräne IT-Lösungen für den Public Sector und den Verteidigungsbereich. Durch seine Erfahrung bei führenden IT-Unternehmen wie Crayon und SoftwareONE unterstützt er Organisationen bei der Umsetzung komplexer IT-Strategien. Seine Mission ist es, die digitale Souveränität und Resilienz staatlicher Institutionen durch zukunftssichere Infrastrukturen zu stärken und technologische Unabhängigkeit zu ermöglichen, indem er höchste Sicherheitsanforderungen mit moderner Skalierbarkeit vereint.
Dr. Stephan Rohde verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in leitenden Funktionen der sächsischen Landesverwaltung. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften war er in verschiedenen Schlüsselpositionen im Sächsischen Staatsministerium der Finanzen, der Staatskanzlei sowie im Staatsministerium für Regionalentwicklung tätig. Zu seinen Schwerpunkten zählen unter anderem die Verwaltungsmodernisierung sowie die Digitalisierung der Verwaltung. Seit Mai 2026 leitet er als Abteilungsleiter die Zentralabteilung der Sächsischen Staatskanzlei.
Niklas Ruhmann ist Referatsleiter für Softwareentwicklung, Softwarearchitektur und Softwaremanagement bei der BITBW. Nach mehreren Jahren in der Automobilindustrie, zuletzt als Führungskraft und Software-Projektleiter bei der Robert Bosch GmbH, wechselte er 2025 in den öffentlichen Sektor. Sein Schwerpunkt liegt auf der Modernisierung von Fachverfahren, der Einführung moderner Softwarearchitekturen sowie dem Einsatz von Low-Code-, KI- und Cloud-Technologien in der Landesverwaltung. Als Referatsleiter verantwortet er die strategische und operative Weiterentwicklung von Entwicklungs- und Architekturthemen für das Land Baden-Württemberg.
Martin Schäffler ist Enterprise Architekt in der Zentrale der Autobahn GmbH des Bundes in Berlin und verfügt über langjährige Erfahrung im Enterprise Architektur Management in den Branchen Public, Healthcare, Automotive und Mobility. Zuvor war er unter anderem als Enterprise Architekt bei der Ottobock SE+Co.KG, als Architekt und Produkt Owner bei Bosch zum Thema IoT & Connected Industries und bei der Siemens Corporate Technology als Berater und Architekt tätig. Seine beruflichen Stationen führten ihn von Nürnberg unter anderem nach München, Detroit und Princeton.
Oberst i.G. Andreas Schreiber trat 1990 in die Bundeswehr ein. Er schloss sein Studium an der Universität der Bundeswehr in Hamburg als Diplom-Volkswirt ab. Er ist angehöriger der Nachschubtruppe und hatte in dieser Truppengattung Führungsverwendungen als Kompaniechef und Bataillonskommandeur inne. Nach seiner Ausbildung zum Offizier im Generalstabsdienst wechselte er zum Militärischen Nachrichtenwesen. Hier durchlief er in den letzten 20 Jahren Verwendungen im Militärstab der Europäischen Union, auf Divisionsebene, im Bundesministerium der Verteidigung, im US Joint Staff sowie im Territorialen Führungskommando der Bundeswehr. Ferner lehrte er an der Führungsakademie der Bundeswehr als Leitdozent für das Militärische Nachrichten Wesen und Cyber Operationen. In seiner aktuellen Verwendung als Abteilungsleiter Militärisches Nachrichtenwesen (J2) im Operativen Führungskommando der Bundeswehr verantwortet er unter anderem die operative Bewertung der militärischen Bedrohungslage für das Inland sowie weltweit.
Geboren am 16. August 1990 in Erfurt, ist Milen Starke seit Juni 2025 Staatssekretärin im Thüringer Ministerium für Digitales und Infrastruktur und Landes-CIO/CDO. Zuvor war sie Geschäftsführende Gesellschafterin bei der Q-SOFT GmbH in Erfurt. Ihre akademische Ausbildung umfasst einen M.Sc. in Management von der WHU - Otto Beisheim School of Management, sowie ein Double Degree in General Management B.Sc. von der European Business School und Tongji University. Sie engagierte sich bereits ehrenamtlich als Bundesvorständin des Verbands der Unternehmerinnen in Deutschland und in verschiedenen Beiräten und Ausschüssen, unter anderem bei der IHK Erfurt und dem ITnet Thüringen e.V.
Herr Christoph Vollmer ist im Ministerium für Inneres, Bau und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern, Referat 240 Digitalisierung der Landesverwaltung, Telekommunikation, Breitband- und Mobilfunkausbau, Föderales Informationsmanagement (FIM) beschäftigt. Dort verantwortet er als Projektmanager das Projekt Digitaler Bauantrag. Für die Entwicklung des Digitalen Bauantrags war das IM Mecklenburg-Vorpommern bundesweit Vorreiter. 2021 wurde hier eine entsprechende Plattform an den Start gebracht, die nun nach dem EfA-Prinzip bereits in 10 Bundesländern nachgenutzt wird.